Wir freuen uns, dass wir Euch mit PLEASURES eine weitere Streetwear Marke in unserem Portfolio vorstellen dürfen! Ihr wisst, dass wir von Overkill immer am Zahn der Zeit sind und die weltweiten Trends checken, um auch unseren Kunden die Möglichkeit zu geben, ganz vorne mit dabei zu sein!

Der gebürtige New Jerseyer Alex James arbeitete zuerst in der IT Branche und für eine Immobilienfirma in Los Angeles, ehe er 2009 mit einem Bekannten PUBLISH gründete. James war schon immer affin für Mode, hat aber keinerlei Ausbildung in diese Richtung gemacht und sich all sein Wissen selber angeeignet. Neben KITH hat Publish die Jogginghose in der Streetwear Kultur etabliert und dem „Cozy Boy“ Image immer wieder neue Stoffe zum Tragen kredenzt. Nach 6 Jahren als Kreativdirektor war es für James aber an der Zeit, sein eigenes Label zu gründen und im Sommer 2015 startete er zusammen mit seinem Partner das Label Pleasures. Zu Beginn lag das Hauptaugenmerk darauf, sich von den etablierten Marken zu

unterscheiden. James sagte dazu: “Ich stand immer auf Streetwear, aber es waren alles Waffen, Blut, nackte Frauen und all das Zeug, was mich nicht wirklich ansprach.”  Stattdessen wollte er sich von der Hardcore-Punk-Szene inspirieren lassen, welche in seiner Heimat eine große Rolle spielt und derer er sich auch zugehörig fühlt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass das erste Stück, welches James entwarf gleich mal diverse Diskussionen nach sich zog. Das T-Shirt “R.I.P. Morrissey”, auf dem ein Foto des ehemaligen The Smiths-Sängers auf die Vorderseite gedruckt war, auf

dem Boden liegend, scheinbar leblos, und die Worte “In Loving Memory Morrissey 1995-2015” auf der Rückseite. Zur selben Zeit hatte Morissey seine Krebsdiagnose öffentlich gemacht und viele Fans des Sängers nahmen das Motiv als reine Provokation war. James selber wollte nur auf den musikalischen Tod aufmerksam machen und Morissey in keinster Weise diskreditieren. Ob nun geschmacklos oder genial, das Shirt war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft! Gleich in der zweiten Kollektion gab es ein Motiv mit dem Abschiedsbrief von Kurt Cobain, welches ebenfalls heftig diskutiert wurde. Man kann es Kalkül nennen, aber gerade diese beiden Beispiele machen deutlich, das Pleasures sich damit schnell einen Namen gemacht hat und andere Brands teilweise Jahre brauchen, um von den Käufern akzeptiert zu werden. Es gibt auf der ganzen Welt verteilt Läden, welche die Marke verkaufen und Promis wie Wiz Khalifa, Kylie Jenner, The Weeknd oder Playboi Carti wurden schon in Teilen von Pleasures gesichtet. Wiz wandte sich sogar an James, um mit ihm und dem Einzelhändler 424 aus Los Angeles auf der Fairfax Avenue an einer Kollektion zusammenzuarbeiten, die während des Musikshowcase des Rappers auf der MADE LA, dem zweitägigen Event für aufstrebende Designershows, vorgestellt werden sollte.

Anders als man denken könnte, waren aber nicht unbedingt die kontroversen Designs, die Promis oder Kollaborationen der Schlüssel zum Erfolg. Wenn man James dazu befragt sagt er, dass es das „A Girl Is A Gun“ Motiv war, welches Pleasures endgültigen Durchbruch bescherte. Zusammen mit der Frauenzeitschrift „By Way Of Us“ wurde dieses T-Shirt für eine rein weibliche Kunstausstellung entworfen: „Wir wollten eine Aussage machen wie: Hey, Single-Frauen können Ansagen machen und so mächtig sein wie jeder andere”, sagt James. Kurz nach der Veröffentlichung trug Playboi Carti, einer der ersten Anhänger von Pleasures, das T-Shirt im Musikvideo “Magnolia”. “Von da an war es verrückt”, sagt James. Er gibt aber zu, dass das T-Shirt ein “bisschen seltsam” ist, jetzt angesichts der Kontroverse um Waffen und Waffengesetze in Amerika. “Viele Kinder tragen es in der Schule und werden nach Hause geschickt”, sagt er. “Ich muss E-Mails an die Direktoren schreiben und sagen: “Es geht nicht darum!“ Die prominenten Co-Signs halfen Pleasures beim Wachstum, aber James sagt, dass es nicht die Grundlage der Marke ist. “Es ist cool und es sieht gut aus, wenn ich versuche, den Leuten ein Firmenprojekt vorzustellen, aber am Ende des Tages tragen diese Leute unsere Sachen, weil es ihnen gefällt”, sagt er. Fragt man James zum Erfolg von Pleasures, dann antwortet er, dass das eher dem guten Marketing und sinnvoller Designs zu verdanken sei, als der Tatsache das Promis die Klamotten tragen. Die Leute feiern es, weil sich die Marke beispielsweise mit Frauenrechten auseinandersetzt oder politische Aussagen Ihre Shirts zieren. Ein weiterer Aspekt, der in der heutigen Zeit, wo viele Designerbrands auf dem Streetwearmarkt Fuß fassen wollen nicht unwichtig ist: die Kleidung von Pleasures ist erschwinglich und das Preis-Leistung-Verhältnis stimmig. Die beiden Gründer von Pleasures hatten als Jugendliche nie viel Geld, um sich teuer einzukleiden, diese Klientel wollen Sie auch mit Ihrer Marke erreichen. Pleasures hat sich in einer sehr kurzen Zeit bereits zu einer globalen Marke gemausert, der asiatische Markt ist sogar absatzkräftiger als der heimische amerikanische und nun gibt es Pleasures auch bei Overkill, denn wir schätzen die Marke und Ihre Designs sehr!

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