Überraschend erklärte PUMA im letzten Jahr seine Rückkehr auf den Basketball Court. Mit PUMA Hoops hauchte man dem Basketball-Segment im eigenen Haus neues Leben ein, insbesondere dadurch, dass man mit Jay-Z einen absoluten Hochkaräter als “Creative Director“ verpflichtete. Die ersten Aktivitäten in diesem Bereich tätigte PUMA, als man mit Deandre Ayton und Marvin Bagley III hochgehandelte NBA-Procpects unter Vertrag nahm, die dann tatsächlich als Lottery Picks an Position 1 und 2 der Draft gezogen wurden und mittlerweile beide eine hervorragende Rolle bei ihren Teams Phoenix Suns und Sacramento Kings spielen. Mit DeMarcus Cousins und Rudy Gay nahm PUMA außerdem gestandenen Profis unter Vertrag, denen vermutlich noch weitere folgen werden. Doch damit nicht genug, mittlerweile ist man offizieller Marketing und Footwear Partner der NBA. PUMA meint es also absolut ernst. Doch auch performancetechnisch geht

PUMA mit dem PUMA Clyde Court Disrupt und dem neuen Uproar Palace Guard zum Angriff auf die eingesessenen Marken über. Der gerade genannte Uproar Palace Guard ist angelehnt an ein wunderbares Modell aus dem reichhaltigen Archiv der Herzogenauracher, den PUMA Palace Guard, der ab sofort im nostalgischen Detroit Pistons Colorway im Overkillshop erhältlich ist, und von dem ab dem 01. April eine weitere klassische Farbvariante auf den Markt kommen wird.

Mit der bereits erhältlichen Farbvariante des Palace Guard erinnert PUMA daran, dass Isiah Thomas, ehemaliger Star und Legende der Detroit Pistons auf der Point Guard Position in den goldenen Jahren der NBA, den PUMA Palace Guard in den

späten 80er Jahren auf dem NBA-Court trug. Unter seiner Regie errangen die Pistons in den Jahren 1989 und 1990 gegen Konkurrenten wie Michael Jordan, Larry Bird, Patrick Ewing oder Magic Johnson zwei ihrer insgesamt drei Meisterschaften. Der PUMA Palace Guard OG Retro ist aber kein Performance Modell, sondern ganz klar im Lifestyle-Segment angesiedelt. Er passt perfekt zum Zeitgeist, so dass es gar nicht nötig war dem Schuh zwanghaft irgendeinen übertrieben Bulky-Look oder ähnlich Trendiges zu verpassen. OG-Heads werden den Schuh lieben, denn PUMA hält sich glücklicherweise bei dieser Retroversion stark ans Original der späten 80er Jahre.

Der PUMA Palace Guard hat ein bequemes weißes Glattlederupper, dessen Toebox und Sidepanel zur besseren Belüftung perforiert sind. Auf der angenehm gepolsterten Zunge prangt ein fettes 3D

PUMA Basketball Branding im Vintage Look. Eine Art frottierter Schaft geht in ein hervorragend gepolstertes blaues Lining über. Passend dazu kommt der blaue Formstrip und der vordere Bereich der Außensohle, der auch den Pivot Point umfasst. Ein scheinbar etwas dunkleres Blau finden wir in der Mittelsohle, dass sich auf dem Hacken im PUMA Lettering und dem springenden Puma wiederfindet. In genau diesem Bereich der Mittelsohle befindet sich das Trinomic Dämpfungssystem von PUMA, das für ein wohlgefedertes Gehvergnügen sorgt. Der cremeweiße Part der Mittelsohle trägt seinen Teil zum Vintage-Look des Schuhs bei. Rote Details in der Mittelsohle und am Lacing komplettieren die Farben der Detroit Pistons, die damals wegen ihrer dreckigen Spielweise als die Bad Boys der NBA verschrien waren. Und genau das ist auch dieser OG Retro des PUMA Palace Guards: im positiven Sinne ein echter Bad Boy, den man sich als Liebhaber solcher Schuhe nicht entgehen lassen sollte.

Wie zuvor bereits erwähnt, ist diese Farbvariante des Palace Guard OG Retro im Overkill Onlineshop und in unserem Ladengeschäft in der Köpenicker Straße 195A erhältlich. Mit dem PUMA White/ PUMA Black/ Red Colorway kommt am kommenden Montag, den 01. April 2019 ein weiterer klassischer Colorway des Schuhs zu uns, der sowohl online, wie auch instore erhältlich sein wird.

PUMA schlägt den richtigen Weg ein, um seinem Erbe im Basketball Segment gerecht zu werden. Liebhaber dürfen sich sicher sein, dass da noch so Einiges kommt, denkt man an legendäre Signature-Modelle von Ralph Sampson oder Vince Carter.

Text: Ernie Beckmann