Im Oktober 2015 präsentierte adidas das erste Mal Schuhe, deren Sohle mit Hilfe des 3-D Druckverfahrens entstanden. Danach mussten erst einmal diverse Kinnladen wieder geschlossen werden, denn das war ein Meilenstein von der Marke mit den 3 Streifen aus Herzogenaurach. Das weiße Primeknit Obermaterial erinnerte an das des Ultraboost, aber die Sohle mit Ihrer Wabenstruktur, sollte eine Alternative zu gewöhnlichen Sohlen bzw. Weiterentwicklung darstellen. Die Struktur des verwendeten Materials war ziemlich rau und man konnte erahnen wie der Drucker Schicht für Schicht auftrug um das

Endergebnis zu erzielen.
Der Schuh ist schwerer als er auf Bildern rüberkommt, doch das Laufgefühl ein Besonderes. Im Vergleich zu eher weichen Boost Sohlen ist es etwas härter, hat aber eine ausgezeichnete Dämpfungseigenschaft. Leider wurde die weiße Version nur an Freunde & Familie rausgegeben, aber das Interesse des Endkonsumenten war entfacht. Knapp ein Jahr später gab es eine komplett schwarze Version, diesmal mit einer Fersenkappe, ähnlich des UltraBoost. Das als „Futurecraft“ deklarierte Modell, war allerdings nur Käufern in New York vorenthalten. Sowieso hatte man das Gefühl als ob bei diesen Modellen mit moderner

Technologie, das Hauptaugenmerk auf dem amerikanischen Markt lag. Der Verkaufspreis von 333$ hat einige Leute erstmal schlucken lassen, wenn man aber bedenkt das die vermeintlichen Produktionskosten weitaus höher lagen, darf man diversen Aussagen Glauben schenken, dann war das eher ein Minusgeschäft, marketingtechnisch aber astrein! Viele vergessen ja, dass es sich bei diesen Modellen um Performanceschuhe handelt, das heißt, dass man optimaler Weise, zum Beispiel einen Marathon läuft. Aber wie viele Schuhe aus diesem Bereich, dauerte es auch hier nicht lange, ehe der gemeine

 

Sneakerhead diese Schuhe für sich beanspruchte. Man stelle sich nur mal vor wieviel Modelle beispielsweise adidas Originals mit der Boost Technologie auf den Markt gebracht hat und die sind ja alle durchweg eher im Fashionbereich zu verorten. Und während die ganze Welt auf einen globalen Release wartete, die Preise für weiße und schwarze Futurecrafts auf dem Resellermarkt in ungeahnte Sphären schossen, entschied sich adidas dazu dieses Modell gar nicht flächendeckend auf den Markt zu bringen. Aber natürlich nicht ohne ein Ass im Ärmel zu haben, denn inzwischen war man schon ein Stück weiter und hatte hinter den Kulissen kräftig an dem 3-D Druck Thema geschraubt.

Im April 2017 wurden 300 durchnummerierte Paare wiederrum an „Friends&Family“ rausgegeben und was die Welt dort erblicken konnte, das stellte selbst die vorherigen Sohlen aus dem Drucker in den Schatten. Das Zauberwort hieß 4-D und alle so, hä was ist denn das jetzt?! Die amerikanische Firma Carbon, welche im Silicon Valley sitzt, wo auch sonst, entwickelte eine neue Art des Druckens. Beim 3-D Verfahren werden Schicht für Schicht aufgetragen, bis das finale Produkt entsteht, wobei Carbon dieses Verfahren umkehrte. Aus einer Flüssigkeit heraus, wird in dem Falle die Sohle, nach oben gefahren und mit einer Synthese aus UV-Licht und Sauerstoff erhärtet das Material, sprich eine 4. Dimension vollendet den Produktionsprozess, klar soweit?! Die Optik dieser Sohle ist einzigartig und besteht aus mehr als 20.000 Streben die ineinander verwebt werden um so das Dämpfungsergebnis zu erzielen. Nach anfänglichen Gerüchten das die signifikante Farbe „Ash Green“ die wäre, die beim Produktionsprozess entstehen würde, kann man nach dem Sichten diverser Videos bei YouTube davon ausgehen, das nahezu jede erdenkliche Farbe möglich wäre, was den Designspielraum natürlich noch um einiges erweitert. Sowieso sind diesem Verfahren kaum Grenzen gesetzt und man könnte individuell für jeden Käufer ein Paar kreieren, was beispielsweise seinem Gewicht angepasst ist. Einer der vielen Vorteile dieses Prozesses ist, dass man mit einer höheren Geschwindigkeit als mit dem klassischen Druck produzieren kann.

Laut Aussagen von adidas, kann man eine Sohle in weniger als einer Stunde produzieren und in den sogenannten „Speedfactories“ in Ansbach und Atlanta, stehen einige dieser Geräte, was darauf hoffen lässt das diese Technologie bald einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wird. Nach dem ersten Modell, gab es diverse Kollaborationen mit Partnern, hauptsächlich aus Asien oder den USA, welche in extrem geringer Stückzahl produziert wurden, auch Y-3 brachte ein eigenes Modell auf den Markt. Der Verkaufspreis lag auch um einiges höher als noch beim 3-D Verfahren, was aber nebensächlich war, da die ganze Sneakerwelt dermaßen angefixt war und die Zweitmarktpreise astronomisch hoch wurden. Es wurden bis dato nur volle US-Größen produziert und Leute die eher auf großem Fuß leben hatten kaum Erfolg in den Genuss zu kommen, da deren Größen selten bis gar nicht produziert wurden. Mit dem Release des Alphaedge 4D gibt es nun den ersten breiteren Release wo diese Technologie genutzt wurde und auch „Bigfoots“ werden bedient, dazu gibt es halbe Größen um möglichste vielen Menschen die Möglichkeit zu geben in den Genuss dieses Laufgefühls zu kommen. Die Sohlen bei diesem Modell sind noch etwas dicker als bei den Runner-Versionen, was die Bequemlichkeit nur noch erhöhen wird. Wer einmal mit dieser Sohle gelaufen ist, der will nie wieder was anderes haben! Das bewährte Konzept mit einem Oberschuh aus Primeknit Material, welcher sich Sockenähnlich an den Fuß schmiegt, wird auch hier fortgesetzt um dem Performance Charakter zu unterstreichen.

Das weiße Primeknit Obermaterial erinnerte an das des Ultraboost, aber die Sohle mit Ihrer Wabenstruktur, sollte eine Alternative zu gewöhnlichen Sohlen bzw. Weiterentwicklung darstellen. Die Struktur des verwendeten Materials war ziemlich rau und man konnte erahnen wie der Drucker Schicht für Schicht auftrug um das Endergebnis zu erzielen.

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